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Einsatzareal



Unwettereinsätze nach Starkregen
13.07.1999, 15:33 Uhr bis 14.07.1999, 16:00 Uhr


Am 13. Juli 1999 ging gegen 15:00 Uhr ein Gewitterstarkregen über der Gemarkung Altrip nieder. Die hohen Niederschlagsmengen von ca. 110 Liter Regenwasser pro Quadratmeter konnten vom Kanal- und Abwassersystem der Gemeinde Altrip nicht mehr aufgenommen werden. Es bildete sich ein Rückstau, der mehrere Straßenzüge im gesamten Ortsgebiet überflutete, sodass diese nicht mehr passierbar waren.
Die Freiwillige Feuerwehr Altrip wurde erstmals um 15:33 Uhr alarmiert und war sofort mit allen Fahrzeugen und Pumpen im Einsatz. Aufgrund der dann gehäuft eingehenden Notrufe wurde Nachbarschaftshilfe bei den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinden Waldsee und Dannstadt-Schauernheim angefordert. Die Nachbarschaftswehren wurden in den Morgenstunden des 14. Juli 1999 von den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandgemeinden Römerberg, Dudenhofen und Hessheim abgelöst. Die Freiwillige Feuerwehr Altrip sowie der Gefahrenstoffzug des Landkreises Ludwigshafen waren über den gesamten Zeitraum des Großschadensereignisses im Einsatz.
Bei der Rettungsleitstelle des Landkreises gingen 407 Notrufe ein. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Altrip selbst wurden zusätzlich über 250 Schäden telefonisch und auch mündlich gemeldet. Eine genaue Auswertung und Sortierung der eingegangen Notrufe ergab 415 Einsätze, da viele Einsätze mehrmals gemeldet wurden.
Die verschiedenen Feuerwehren wurden Straßenweise eingesetzt. Teilweise zogen sich einzelne Einsätze, über mehrere Stunden hin. Viele Hausbesitzer konnten sich selbst helfen, da sie aufgrund des immer wieder auftretenden Druckwassers bei Rheinhochwasser mit eigenen Pumpen ausgerüstet waren.
Durch den Rückstau in der Kanalisation, teilweise aber auch durch Niederschlagswasser, das über Kellerfenster und Kellerabgänge vom Hof oder Garten her in Keller-, Wohn-, Hobby- und Büroräume sowie Lager von Gewerbebetrieben eindrang, kam es zu Überflutungen. Des Weiteren kam es zu fünf Ölunfällen (ausgelaufenes Öl aus Öllagerräumen und aus Heizräumen), zu denen der Gefahrenstoffzug des Landkreises Ludwigshafen, aus Schifferstadt, eingesetzt wurde. Die Untere Wasserbehörde wurde verständigt und war ebenfalls vor Ort. Drei Einsätze erfolgten aufgrund umgestürzter Bäume.
In Bezirken, in denen der Strom ausgefallen war, griffen die Feuerwehren mit Notstromaggregaten helfend ein. Eingesetzt wurden Elektrotauchpumpen, Feuerlöschkreiselpumpen, Tragkraftspritzen und Schmutzwasserpumpen.
Schätzungsweise standen nach dem Gewitterstarkregen über 1000 Keller von Gebäuden unter Wasser.
Der Einsatz dauerte von Dienstag, dem 13. Juli 1999, 15:33 Uhr bis Mittwoch, den 14. Juli 1999, 16:00 Uhr an.
Die Nachrüst- und Ordnungsarbeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr Altrip dauerten bis in die Abendstunden des 14.07.1999 an.


Weitere Informationen
Eingesetzte Wehren und Personal


Eingesetztes Personal
FF Altrip: 35 Personen
FF Verbandsgemeinde Waldsee: 50 Personen
FF Verbandsgemeinde Hessheim: 25 Personen
GSZ Landkreis Ludwigshafen: 20 Personen
FF Verbandsgemeinde Hochdorf-Assenheim: 20 Personen
FF Römerberg: 16 Personen
FF Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim: 15 Personen
FF Verbandsgemeinde Dudenhofen: 9 Personen

Gesamt: 190 Personen


Presse
Zeitungsartikel zum Großschadensereignis