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Historie

Geschichte der Wehr

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Altrip
zusammengestellt von Horst Hook




Allgemeines

Über das Gründungsjahr der Feuerwehr Altrip finden wir in den Unterlagen des gemeindlichen Archivs widersprüchliche Angaben. So ist es auch zu erklären, dass die Wehr im Jahre 1927 ihr 50-jähriges Bestehen, aber ihr 80-jähriges Bestehen erst im Jahre 1959 feierte. Das Gründungsjahr 1879 wurde damals angenommen, weil zu dieser Zeit die erste „Feuerlöschordnung" der Gemeinde Altrip in Kraft trat. Am 13. Mai 1903 schrieb der damalige Kommandant und spätere Bürgermeister Ignatz Baumann an das Bürgermeisteramt, dass er anl. des in Altrip stattfindenden Bezirksfeuerwehrtages einen kleinen Vortrag über die Feuerwehr und die „von der Gemeinde für die Feuerwehr aufgebrachten Gelder sowie der von der Gemeinde gewährten Unterstützungen für Feuerlöschzwecke“ halten will. In diesem Zusammenhang will er auch von der Gemeinde wissen, „an welchem Tag und unter welchen Umständen die Gründung vor 25 Jahren stattgefunden hat“. Die Antwort der Gemeinde ist nicht bekannt.

Nach intensivem Studium der vorhandenen Unterlagen kam die Wehrleitung im Jahre 1975, wie die Wehr 1927 zu dem Schluss, dass das Jahr 1877 als Gründungsjahr anzunehmen ist. Die Mannschaftslisten im Feuerwehr-Protokollbuch sind laufend bis dahin zurückzuverfolgen und aus der Zeit stammt ein Rechnungsbeleg über die Anschaffung der ersten Uniformen. Die Pflicht der Einwohner, in Brandfällen Hilfe zu leisten, ist jedoch wesentlich älter. Im Altriper Gerichtsprotokoll vom 16. März 1748 steht unter anderem:

...es wird Schultheiß und Gericht hiermit anbefohlen , dass in hiesiger Gemeinde eine Feuerbütte und 2 Hacken sollen angeschafft, auch die Feuerspritze wieder repariert und unterhalten werden. Ingleichen soll sich jeder Bürger einen Feuereimer anschaffen und in seinem Haus unterhalten, und falls nach Verfließen eines halben Jahres bei vorzunehmender Visitation Manquenz, sollte derjenige mit ein Taler Strafe angegriffen werden.

Womit also dieser Hauptgerichtstag sich geendigt, zuvorderst ist aber zu Feuerläufern bestellt und verpflichtet worden Jost Hartmann aus Rheingönheim, Wilhelm Schwitzgöbel aus Neuhofen.

Im nächsten Jahr werden zwei Feuerläufer bestimmt und übrigens bleibt es bei der vorigen Jahr festgestellten Feuerordnung und werden sämtliche Bürger zur Anschaffung der Eimer noch mal ernstlich erinnert."

Nach dem handgeschriebenen Spritzenbuch von Carl Metz, dem ersten „Fabrikant für Lösch- und Rettungsgerätschaften“ wurde an die Gemeinde Altrip schon im Jahre 1861 eine Landspritze ausgeliefert. Die aus dem Jahre 1867 stammende Namensliste führt einen Spritzenmeister, einen Schlauchführer, zwei Feuerreiter, zwei Feuerläufer sowie 24 Pumper auf.

Damals mussten alle Männer des Dorfes beim Brand dem Spritzenmeister helfen, der im Jahre 1867 Jakob Kirsch hieß. Auch wurde am 2. Oktober 1868 von der Münchner-Aachener Mobiliar-Feuer-Versicherungsgesellschaft, Hauptagentur für die Pfalz in Neustadt a. d. Haardt, als Geschenk eine zweirädrige Druckfeuerspritze im Wert von 110 Thalern unter den aus der weiteren Beilage ersichtlichen Bedingungen, die aber nicht bekannt sind, übergeben. Zur gleichen Zeit wurde der Gemeinde Altrip wegen „Überhandnehmens der Feuersbrünste“ die Errichtung einer Feuerwehr empfohlen. Dies hatte der Gemeinderat jedoch abgelehnt. Erst im Jahre 1877 kam es zur Gründung der Altriper Feuerwehr. 60 Männer bildeten die erste Feuerwehr von Altrip. Am 7. Februar 1879 verlangte die Aufsichtsbehörde, dass eine Beschlussfassung über die Feuerlöschordnung und über die Beschaffung von Armaturen herbeigeführt wird. Anschließend wurde Tuch für 60 Feuerwehrröcke gekauft, die von Schneidermeister Herchen angefertigt wurden. Außerdem wurden noch 60 Helme und 20m Hanfschlauch erworben.

Der erste Kommandant war vermutlich Jakob Schneider X. Am 8.Oktober 1880 wurde dann vom königlichen Bezirksamt Speyer die Wahl des Jakob Hofacker II. bestätigt. Schon einige Monate später, am 22. Januar 1881 bestätigte das königliche Bezirksamt Speyer „die Wahl des Jakob Schneider X. als Commandant der Feuerwehr an Stelle des ausgewanderten Jakob Hofacker II und das Bürgermeisteramt committiert, ihn zu verpflichten.“ Im Protokollbuch der Feuerwehr steht dann aber im Jahre 1891, dass für den zurückgetretenen Jakob Hofacker Ignatz Baumann gewählt wurde. Ob Jakob Hofacker II zurückkehrte oder ob es sich hier um einen anderen Jakob Hofacker handelte, konnte nicht festgestellt werden.

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Ignatz Baumann wird Kommandant

Am 19. April 1891 wurde in der Hauptversammlung Ignatz Baumann zu einem von fünf Vertrauensmänner gewählt. Diese wiederum schlugen dann Ignatz Baumann zum Kommandanten vor. Baumann, Ziegeleibesitzer und Heimatforscher, legte sofort ein neues Beschlussbuch für die Sitzungen der Feuerwehr an, aus dem dann sehr viele Daten entnommen werden konnten. So hat er dem Bürgermeisteramt am 5. Juli 1891 mitgeteilt, dass anläßlich einer Nachtübung nur eine Fuhre Wasser kam.

„Die Fuhrleute, welche zur Beifuhr von Wasser verpflichtet waren, haben an dem markierten Brandplatz als Zuschauer gestanden. Er bittet die Fuhrwerksbesitzer auf die §§ 5 und 9 der distriktpolizeilichen Feuerlöschordnung aufmerksam machen zu lassen. Im Übrigen wäre es auch im Interesse der Sache zu wünschen, dass die Gemeinde einen Vertreter an den Übungsplatz sende.“

Es wurde auch Wert auf besondere Erkennungszeichen gelegt. So teilte der Feuerwehrverband am 23. Mai 1893 den Feuerwehren, die Helmbüsche hatten, mit, daß der Kommandant weiße, der Adjutant schwarze und die Abteilungsführer rote Helmbüsche zu tragen hatten. Im Jahre 1895 wurde die Feuerlöschordnung dergestalt geändert, dass nur noch alle fünf Jahre, im Monat April, unter dem Vorsitz des Bürgermeisters durch die Feuerwehrmannschaft fünf Vertrauensmänner zu wählen sind, die dann den Kommandanten bestimmen.

Die Feuerwehr wurde jährlich anläßlich einer Übung durch das königl. Bezirksamt inspiziert. Hier der Bericht aus dem Jahre 1895:

Haupt- und Schlußübung am Sonntag, den 13. Oktober, morgens 7 Uhr.

Antreten pünktlich. Übung gut durchgeführt, Mannschaft arbeitet ruhig & sicher, Signale lassen noch zu wünschen übrig, wollen aber den Winter über noch geübt werden. Geräte und Spritzenhaus in gutem Zustand. Vermißt werden Schlauch, Hacken, Fackeln, welch letztere auf dem Gemeindehaus sein sollen, es wurde angedeutet, daß solche im Spritzenhaus sein müssen, was von dem anwesenden Bürgermeister und Kommandanten anerkannt wurde.

1897 stellte die Firma Kurtz aus Stuttgart für einen Wasserzubringer nebst Zubehör 1766 Mark in Rechnung. Um 1900 wurde vom Kreisfeuerwehr-verband angeregt, im Haushalt der Gemeinden alljährlich eine entsprechende Summe zur Erhaltung und Erneuerung des Löschparkes einzustellen. Im Jahre 1902 regte der Kommandant Baumann die Bildung einer Hilfsmannschaft bei Bränden an, da „bei dem Brand am 26. Juni letzthin ausge-brochenen Schadenfeuer bei Peter Hook Wwt. und bei früheren Bränden am Tage, hat es sich gezeigt, daß von den Feuerwehrpflichtigen der größte Teil nicht anwesend sein konnte, weil dieselben in Arbeit waren und keine Kenntnis von den Bränden hatten.“ Daraufhin beschloss dann das Bürgermeisteramt am 14. April 1903, eine Feuerwehrhilfsmannschaft zu bilden, welche nach gehöriger Instruktion nur bei Brandfällen auszurücken hat. 18 Altriper Bürger gehörten dieser Mannschaft an. Nach dem Jahresbericht der Wehr wurden am 31.März 1904 insgesamt 138 Feuerwehrmänner gezählt.

Im Jahre 1905 wurde Ignatz Baumann von Konrad Schweikert als Kommandant abgelöst, der jedoch nur ein Jahr im Amt war. Von 1906 bis 1910 kommandierte dann Valentin Schweikert die Feuerwehr. Der ehemalige Kommandant Ignatz Baumann erhielt im Namen seiner Majestät des Königs das Feuerwehrehrenzeichen, insbesondere auch als Kommandant der werkseigenen Feuerwehr der Firma Baumann, Ziegelei und Kiesbaggerei, Altrip. 1910 wurde dann Karl August Schneider zum Kommandanten von den Feuerwehrmännern gewählt. Er blieb bis zum Jahre 1942 in Amt und Würden, nur unterbrochen durch seine Kriegsdienstzeit. Im Jahre 1912 erhielt der Zementierer Philipp Lemmert anl. der Feuerwehr-Bezirks-Versammlung in Böhl das Ehrendiplom für 15-jährige Dienstzeit. Der Jahresbericht 1912 des Kommandanten verzeichnete 144 Mann bei der Feuerwehr, 1 Brandfall, 2 Unfälle, 14 Verwaltungs-ratssitzungen, die Inspektion durch den Bezirksvorstand Johann, sowie 2 Haupt-, 6 Spezial- und drei Nachtübungen. Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges am 1. August 1914 waren von insgesamt 168 Feuerwehrmänner 130 eingerückt oder verzogen, darunter auch der Kommandant Karl August Schneider.

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Kriegsfeuerwehr gegründet

So wurde am 7. August 1914 durch den ehemaligen Kommandanten Ignatz Baumann eine Kriegsfeuerwehr gegründet. Das Alter der einzuziehenden Feuerwehrmänner wurde festgelegt zwischen 16 und 60 Jahre. Infolge des Weltkrieges regte die Feuerwehr am 7. 11. 1914 an, um Reinigung und ordnungsgemäßen Verschluss der Brunnen zu sorgen. Im Jahre 1918 erhielt der Fabrikbesitzer und Bürgermeister Ignatz Baumann das Feuerwehrverdienstkreuz für langjährige und verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrdienst. Am 30. März 1919 erklärte der Kommandant der Feuerwehr, Ignatz Baumann, in Anwesenheit des alten Kommandanten Karl August Schneider, dass mit „Heutigem“ die Kriegsfeuerwehr wieder in eine Pflichtfeuerwehr umgewandelt wird. In seinem Bericht erwähnte er, dass die Tätigkeit der Kriegsfeuerwehr hauptsächlich aus Übungen mit Leuten von 16 bis 60 Jahren bestand sowie die Bekämpfung dreier Brände. Anschließend widmete er den 31 Gefallenen Wehrleuten einen Nachruf.

Er gedachte auch den sechs in Gefangenschaft sowie der drei in Lazaretten befindlichen Leute. In diesem Bericht ist auch zu lesen, dass nach dem letzten Ausrücken die Pflichtfeuerwehr folgende Stärke hatte:

Bestand zu Beginn des Krieges68 Mann
ausgeschieden im Laufe des Krieges40 Mann
ausgeschieden für Ostschutz2 Mann
überschrieben zur Fabrikfeuerwehr Gebr. Baumann2 Mann
 
verzogen10 Mann
 
verbleiben114 Mann
 
zugegangen die Jahrgänge 1895 mit 1899128 Mann
 
zusammen242 Mann
 
Entlassen die Jahrgänge 1883 mit 188753 Mann
Entlassen die Invaliden5 Mann
 
Heutiger Stand184 Mann


Etwas turbulent ging es dann bei der damaligen Feuerwehr zu. Disziplinlosigkeit war an der Tagesordnung und der Kommandant Karl August Schneider musste wegen Differenzen mit der Besatzung (die Pfalz war von den Franzosen besetzt, die Grenze bildete der Rhein) am 27. 4.1919 vorübergehend seinen Wohnsitz nach Mannheim verlegen. Für einen Monat war danach Johann Heinrich Hauk Wehrleiter, der dann nach Neuwahlen bei der Hauptversammlung der Feuerwehr durch Ludwig Wüst abgelöst wurde. Nachdem Karl August Schneider seine Differenzen mit der Besatzungsmacht beigelegt hatte, kam er nach Altrip zurück und wurde am 13. 5. 1920 wieder zum Kommandant gewählt. Ludwig Wüst war vorher zurückgetreten. Zur damaligen Zeit gab es auch einen Feuerwehrdiener. Für besondere Botendienste sollte lt. Kommandant Schneider das Entgelt von jährlich 15 auf 50 Mark erhöht werden. Dies hatte der Gemeinderat am 22.4.1921 genehmigt.

Das Jahr 1921 verzeichnete einen Brand bei der Witwe Baumann, einen Grubenbrand bei der Firma Gebrüder Marx und einen Waldbrand an der Binslache. Aus Anlass des Brandes bei der Witwe Baumann hatte der Gemeinderat beschlossen, dass dem ersten Wasserfuhrmann 25,00 Mark, dem zweiten 20,00 Mark und dem Dritten 15,00 Mark als Prämie bewilligt werden. Im gleichen Jahr wurden auch die Feuerwehrdienstpferde versichert. Für jede Gemeinde wurden fünf Pferde angenommen im Wert von 1.000 Mark.

Der Versuch der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen am Rhein, im Frühjahr 1923 eine vertragliche Überlandhilfe mit Motorspritzen einzuführen, scheiterte. Sie verlangten für die Überlandhilfe einen einmaligen Zuschuss von mindestens 500.000 Mark und ab dem zweiten Jahr jährlich 250.000 Mark. Ein Ausrücken sollte nochmals extra bezahlt werden. Die Feuerwehr Altrip lehnte ab und teilte dem Bürgermeisteramt folgendes mit:

„Der Verwaltungsrat der hiesigen Feuerwehr ist der Ansicht, die Gemeinde könne von dem umseitigen Antrage Abstand nehmen. Die hiesige Wehr trägt sich stark auch ein Großfeuer ohne weiteres bewältigen zu können. Im äußersten Falle wäre überdies die Feuerwehrhilfe von Waldsee, Neuhofen, Rheingönheim u.s.w. zu unserer Unterstützung bereit.“

Aus den Jahresberichten der Feuerwehr ist zu entnehmen, dass 1924 insgesamt 197 Mann bei der Feuerwehr waren, während im Bericht für das Jahr 1926 244 Mann verzeichnet sind. Diese Personalsteigerung ist auf die Einrichtung einer Waldbrandabteilung zurückzuführen.

Löschbrunnen, die an verschiedenen Stellen des Ortes angelegt waren, und die Fischteiche in der Gewanne Lochwiesen dienten bis zum Bau der Wasserleitung im Jahre 1927 als Wasserversorgung. Bei Großbränden wurde das Wasser in Jauchefässern mit Pferd und Wagen auch vom Rhein herbeigefahren. Dafür wurde nach der Rheinbegradigung Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts am Altriper Pegel eine Zufahrt zum Rhein (die „Schachtel“) geschaffen, die heute noch zu sehen ist. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, wenn die Personalstärke der Feuerwehr zur damaligen Zeit teilweise über 200 Mann betrug.

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Wasserleitung wird verlegt

Das Jahr 1927 brachte jedoch die Wende für die Feuerwehr. Die Gemeinde nahm das Wasserwerk und den Wasserturm in Betrieb. Ein ausreichend dimensioniertes Wasserleitungsnetz mit Unterflurhydranten sicherte nunmehr die Wasserversorgung im Ort. Auf dem Wasserturm wurde eine Sirene installiert, die die Feuerwehr bei Bränden alarmierte. Mit der Wasserleitung wurde auch gleichzeitig die Umwandlung der Feuerwehr in die Wege geleitet. Es wurde eine Mannschaftsstärke von 65 Personen vorgeschlagen, die sich aus den ortsanwesenden Geschäftsleuten und Landwirten sowie deren im elterlichen Betrieb beschäftigten Söhnen zusammensetzte. Dem wurde stattgegeben. Aufgrund von Beschwerden der Gewerbetreibenden und Landwirte, die nicht immer zu den vorgesehenen Übungen erscheinen konnten und dann Strafe zahlen mussten, wurde dann im Jahre 1929 vom Gewerbeverein angeregt, wieder jüngere Leute zum Dienst bei der Feuerwehr heranzuziehen.

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Erste Motorspritze für die Feuerwehr

Bis zur Anschaffung einer Motorspritze im Jahre 1930 versuchten die Feuerwehrmänner mit einer vierrädrigen, einer zweirädrigen, einer Hydrophor und einer Büttenspritze den „Feuersbrünsten“ Herr zu werden. 1935 kam dann eine Lafettenspritze mit 1200 Liter Wasserförderung/Minute hinzu, weil die alte Motorspritze defekt war. Das Jahr 1933 brachte wieder eine Umorganisation der Feuerwehr. So wurde am 10. August 1933 vom Gemeinderat folgendes beschlossen:

1. Das Feuerwehrdienstalter wird auf die Altersklassen aller männlichen Einwohner vom 20. mit 35. Lebensjahr beschränkt.

2. Zum aktiven Feuerwehrdienst werden nur die Wehrpflichtigen vom 20. Lebensjahr ab bis zu einer Wehrstärke von 120 – 125 Mann herangezogen.

3. Die restlichen Altersklassen bis zum 30. Lebensjahr, die größtenteils im Feuerwehrdienst unausgebildet sind, sind im Interesse eines ausgebildeten Reserve-Mannschaftsbestandes als Übergangsmaßnahme jährlich zu je 2 Frühjahrs- und 2 Spätjahrsübungen verpflichtet.

4. Die Altersklassen von 30. bis 35. Lebensjahre werden der Reserve zugeteilt und sind im Bedarfsfalle aufzurufen.

5. Die SA-Männer wurden im Einvernehmen mit dem Feuerwehrkommando und Bezirksamt allgemein vom Feuerwehrdienst befreit.

Im Jahre 1936 wurde die Feuerwehr Altrip als öffentliche Wehr anerkannt. Für den Luftschutz mußten im gleichen Jahr Bestandslisten angefertigt werden. Daraus ist zu ersehen, dass die Feuerwehr Altrip folgende Ausrüstungsgegenstände hatte:

1 Motorspritze, Fabrikat Balcke, Frankenthal, 1200 Min/Ltr; 35 PS (nicht für Kraft- oder Pferdezug geeignet) mit 57 m Druckschlauch mit Storzcher Kupplung, 12 m Saugschlauch, 2 Übergangstücke und 6 Strahlrohre

1 Handspritze, Fabrikat Karl Metz, Heidelberg, 4-rädrig, Druckspritze 180 mm Zylinderweite (für Pferdezug geeignet)

1 zweirädrige Abprotzspritze ohne Saugwerk mit 20 m gummierten Hanfschauch 36 mm Durchmesser, 80 mm Zylinderweite, 1 Strahlrohr (nicht für Kraft- und Pferdezug geeignet)

1 Buttenspritze, 65 mm Zylinderweite, 15 m gummierten Hanfschlauch (nicht für Kraft- und Pferdezug geeignet)

1 mech. fahrbare Schiebeleiter, 2teilig, 12 m hoch (nicht für Kraft- und Pferdezug geeignet)

1 Anstell-Leiter ohne Stützen 10 m lang

1 Anstell-Leiter ohne Stützen 8 m lang

1 Anstell-Leiter ohne Stützen 7 m lang

2 Stockleitern, 2 Hakenleitern, 2 Dachleitern

3 Reißhacken

1 Butte

47 Segeltucheimer, 9 verzinkte Eimer

1 Rauchhelm und 4 Gasmasken.


Zu Beginn des 2.Weltkrieges hatte die Feuerwehr noch eine Personalstärke von 55 Mann. Dazu kamen noch 30 HJ-Angehörige, die für den Feuerwehrdienst ausgebildet waren. Vom damaligen Wehrführer Schneider wurde dabei festgestellt, dass diese nur Nachts zum Einsatz kommen können, weil sie tagsüber auswärts beschäftigt sind. Im Jahre 1940 verlangte der Kreisführer der Feuerwehren die Anlegung von Feuerlöschteichen im Ortsgebiet. Für Altrip sah man dann nach einer Eingabe der Verwaltung vorerst davon ab mit der Begründung, dass der Ort von Wasser umgeben sei. Anl. eines Brandes im Lager des weibl. Arbeitsdienstes (heutiges Gewerbegebiet) reichte das Löschwasser (Brunnen) nicht aus. Dort musste dann eine offene Wasserstelle angelegt werden. Der Bürgermeister wurde persönlich vom Kreisführer der Feuerwehren für die Durchführung verantwortlich gemacht, dass die Anordnung bis zum 28. 12. 1940 vollzogen wird. Die Rationierung für die Betriebsstoffe traf auch die Altriper Wehr. So wurden nur 25 kg Benzin für drei Betriebsstunden zugeteilt, obwohl die Wehrleitung 75 kg für 8 bis 10 Stunden Betriebszeit gefordert hatte. Dem wurde dann aber zu einem späteren Zeitpunkt entsprochen. Für die Überlandhilfe stellte ab 1941 die Essigfabrik Schneider einen LKW zur Beförderung von Mannschaft und Material zur Verfügung. Dafür erhielt die Feuerwehr 30 kg Dieselkraftstoff zugeteilt, die für ca. 100 km ausreichen sollten.

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Ein Löschfahrzeug für Altrip

Bei einer Besprechung im Oktober 1943 mit dem Oberleutnant Tillmann als Beauftragten des Reichsstatthalters wurde von einem solchen Löschgerät abgeraten. Von ihm wurde der Gemeinde die leihweise Überlassung eines von mehreren Löschfahrzeugen -LF 15- zugesagt, die demnächst im Gau Westmark ausgeliefert werden. Bereits Anfang November 1943 wurde ein solches Fahrzeug an die Feuerschutzpolizei Ludwigshafen übergeben und dann anschließend der Feuerwehr Altrip zugeteilt. Am 7. Januar 1944 musste das Löschfahrzeug zur polizeilichen Kennzeichnung dem Landrat in Frankenthal vorgefahren werden. Auf der Rückfahrt geriet es kurz vor Altrip in einer Straßenkurve ins Schleudern, überschlug sich und wurde hierbei derart beschädigt, dass eine sofortige fachmännische Instandsetzung notwendig war. Das Strafverfahren gegen den Maschinisten und Fahrer Karl Schneider wurde durch den Amtsanwalt eingestellt. Als Begründung wurde angegeben, dass „der Fahrer durch den im Zeitpunkt des Unfalls stattgefundenen Luftangriff auf das Ludwigshafener Stadtrandgebiet zweifellos derart beeindruckt war, dass eine Fahrlässigkeit nicht angenommen werden konnte. Es war tatsächlich so, dass der Wagenführer als auch der Feuerwehrführer während der Fahrt von der Altriper Hochwasserstraße aus über dem Ortsgebiet von Altrip Rauchschwaden sichteten, die darauf schließen ließen, dass in Altrip Brandbomben gefallen seien und daß das LF 15 unbedingt so schnell als möglich zum Einsatz kommen müsse.“

Im April teilte dann der Landrat mit, dass „im Auftrag des Herrn Reichsstatthalters in der Westmark und Chef der Zivilverwaltung in Lothringen der Rechnungsbetrag für das LF 15 in Höhe von 20.153,30 RM bis zum 20.4.1944 zu zahlen sei. Die Gemeinde wollte nicht zahlen und hat mitgeteilt, dass das zugewiesene Löschgruppenfahrzeug laut Anordnung des Kreisführers der vollmotorisierten Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Ludwigshafen am Rhein zugeteilt wurde. Es sei daher kein unbilliges Verlangen, dass ein Teil der Restkosten auf breitere Schultern umgelegt werde. Auch für das Mutterstadt zugeteilte Löschfahrzeug wurde die Gemeinde Mutterstadt zu keinen Sonderleistungen herangezogen. Daraufhin hat dann die Kreisverwaltung mitgeteilt, dass das LF 15 in das Eigentum des Landkreises übergegangen sei. Die Anschaffungskosten und auch die Reparaturkosten würden von dort beglichen. Trotz des der Feuerwehr Altrip zur Verfügung gestellten Fahrzeuges musste doch noch ein Löschteich angelegt werden und zwar dort, wo heute das Rathaus steht.

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Ferdinand Jacob wird Wehrführer

Infolge Verschlimmerung seines Krankheitszustandes bat dann Schneider am 8. Juli 1942 ihn von seinem Amt zu entbinden. Neuer Wehrführer wurde der Stellvertreter von Schneider, Ferdinand Jacob, dem am 12. September 1942 die vom Landrat ausgestellte Ernennungsurkunde zum „Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Altrip unter Verleihung des Dienstgrades eines Truppführers“ durch den Bürgermeister ausgehändigt wurde.

Während des zweiten Weltkrieges waren bei Fliegerangriffen weit über die Ortsgrenzen hinaus Einsätze zu fahren. Auch bei den Fliegerangriffen in Altrip war die Feuerwehr sehr gefordert. Hier seien nur die Fliegerangriffe auf die Nachbarstädte zu erwähnen. Altrip bekam stets einen Teil davon ab, insbesondere bei Angriffen auf das Großkraftwerk und die Hafenanlagen. Den schwersten Angriff erlebte Altrip am 30. Dezember 1944 in den Mittagsstunden. Zwanzig Wohnhäuser wurden damals völlig zerstört, 28 Todesopfer waren zu beklagen. Auch ein schwerer Tag für die Feuerwehr.

Im Oktober 1943 hatte der Wehrführer Jacob eine zweite Motorspritze beantragt. Es wurde damit begründet, dass bei Ausfall der Wasserleitung die Löschwasserentnahmestellen am Rhein und Altrhein sehr ungünstig gelegen seien, sodass sich die Gemeinde für die Anlage eines Löschwasserteiches entschließen müsste, was als sehr kostspielig angesehen wurde. Die Gemeinde habe sich deshalb „für die Anschaffung einer zweiten Motorspritze entschieden, die das erforderliche Löschwasser vom Rhein zur Brandstelle drückt und dortselbst von der bereits vorhandenen Motorspritze übernommen werden könnte“. Es wurde auch gleich vorgeschlagen, eine Motorspritze der Firma Balke aus Frankenthal mit einer Förderleistung von 800 Liter in der Minute anzuschaffen. Um die Zusicherung eines Staatszuschusses von 1.050 RM wurde gebeten. Nach einer Preisanfrage wurde jedoch von der Firma Balke mitgeteilt, dass seit 1941 eine Auftragsannahmesperre ausgesprochen wurde. Die Gemeinde müsse sich „wegen des vorliegenden Bedarfsfalles an die für Sie zuständige oberste Zentralstelle Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern in Berlin-Halensee zu wenden, die alles weitere veranlassen wird.“

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Schwierige Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Geräte und Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr Altrip zum größten Teil zerstört oder unbrauchbar geworden. Auch wurden sehr viele Gerätschaften gestohlen, da auf Anordnung der Besatzung alle öffentlichen Gebäude nicht verschlossen sein durften. Der bisherige Wehrführer Ferdinand Jacob wurde am 19. 9. 1945 wieder als Wehrführer vorgeschlagen und dann von der Besatzung auch eingesetzt. Die Gesamtstärke der Feuerwehr betrug 95 Mann, die wie folgt eingeteilt waren:

Löschgruppenfahrzeug LF1512 Mann
Motorspritze Balke18 Mann
Hydrantenwagen 110 Mann
Hydrantenwagen 210 Mann
Bergungs- und Rettungsmannschaft20 Mann
Ordnungsmannschaft25 Mann
Zusammen95 Mann

Am 4. Dezember 1946 teilte der Landrat allen Kreisgemeinden mit, dass die Personalstärke der Feuerwehren beträchtlich herabgesetzt werden müsse. Unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse wurde der Feuerwehr Altrip zwei Löschgruppen mit einer Höchtsmannschaftsstärke von 42 Mann zugebilligt. In diesem Schreiben war auch geregelt, nach welchen Gesichtspunkten die übrigen Feuerwehrleute zu entlassen sind. Schon am 24. Dezember 1946 wurde Vollzug gemeldet und mitgeteilt, dass die Feuerwehr Altrip nunmehr besteht aus

1 Wehrführer

1 stellvertr. Wehrführer

2 Gruppenführern

1 stellvertr. Gruppenführer und

37 Feuerwehrmännern

Der Wiederaufbau begann bereits wieder nach dem Krieg. Im Jahre 1948 wollte die Gemeinde das vom Kreis zur Verfügung gestellte Löschfahrzeug erwerben und damit tagsüber einen Pendelverkehr nach Rheingönheim einrichten. Damals fuhr nur ein Bus nach Ludwigshafen, um die Arbeiter zur IG Farben (später BASF) zu bringen. Dem wurde nicht stattgegeben und das Löschfahrzeug von Altrip nach Mutterstadt verlegt.

Georg Baumann wurde 1949 Gerätewart und erhielt als Vergütung 10 DM. Schon zum 1. Oktober 1950 wurde er zum Wehrleiter bestellt und konnte bereits 1951 das neue Feuerwehrgerätehaus im Hof des Rathauses von der Gemeinde übernehmen. 1954 erhielt die Feuerwehr eine Tragkraftspritze (TS 8/8, VW->Motor mit 30 PS) mit Anhänger (Fa. Bachert, Kochendorf) und neue Uniformen.

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Beginn der Motorisierung

Die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges und einer weiteren Tragkraftspritze erfolgte im Jahre 1959. Am 6. Februar 1959 konnten die Feuerwehrmänner Hermann Baumann und Willi Krieger dieses erste eigene Feuerwehrfahrzeug bei der Feuerwehrgerätefabrik Balcke in Frankenthal abholen. Die Feuerwehr beteiligte sich fast immer bei den Kreisfeuerwehrwettkämpfen, war einige Male Kreissieger und konnte 1964 bei den Landesfeuerwehrwettkämpfen in Koblenz einen 6. Platz belegen.

Mit dem Kauf eines Tanklöschfahrzeuges und der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses legte man 1966 den Grundstein für eine neuzeitliche, schlagkräftige Brandbekämpfung. Nach dem Kauf weiterer Fahrzeuge und Geräte (Schlauchwagen, Schlauchboot, TSF) war im Jahre 1972 eine zweite Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses notwendig. Fünf Jahre später mussten noch zwei Großgaragen im Hof der Maxschule aufgestellt und das alte Feuerwehrgerätehaus neben dem Kirchturm wieder hergerichtet werden.

Die Feuerwehr erhielt 1980 eine Anhängeleiter (AL 18), der Fuhrpark wurde im Jahre 1981 durch ein Geländefahrzeug (Range Rover) ergänzt, das die Feuerwehr selbst zu einem Vorausrüstwagen mit Rettungschere ausbaute.

Im Jahre 1982 wurde ein weiteres Tanklöschfahrzeug angeschafft, da das alte Fahrzeug, inzwischen 16 Jahre alt, erhebliche Mängel aufwies. Die Feuerwehr erhielt außerdem vom Land Rheinland-Pfalz im Jahre 1983 ein Mehrzweckboot mit Außenbordmotor.

Die Fahrzeuge und Geräte waren in mehreren Gebäuden im ganzen Ort untergebracht und zwar im Feuerwehrgerätehaus im Hof des Rathauses, in zwei Garagen nebenan im Hof der Maxschule, im alten Spritzenhaus neben dem Kirchturm und die Anhängeleiter in der Festhalle im Waldpark.

So mussten bei entsprechenden Einsätzen zuerst die Fahrzeuge im Feuerwehrgerätehaus ausrücken und dann je nach Art des Einsatzes entweder im alten Spritzenhaus das Boot oder von der Festhalle die Anhängeleiter geholt werden.

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Ein eigenes Haus für die Freiwillige Feuerwehr

So ist es nicht verwunderlich, dass der Gemeinderat im Jahre 1983 beschloss, im Neubaugebiet an der Moltkestraße ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Die Planung wurde dann 1984 vergeben und dem Bauvorhaben im Jahre 1985 zugestimmt. Die Bauausführung lag bei der Firma Hering SF-Bau aus Burbach. Mit dem Bau wurde im Januar 1986 begonnen und noch vor Weihnachten des gleichen Jahres konnte die Feuerwehr umziehen. Die eigentliche Einweihung des Feuerwehrhauses erfolgte dann am 17.Januar 1987. Die Baukosten beliefen sich auf 2,059 Mio. DM. Die Finanzierung erfolgte durch das Land Rheinland-Pfalz, den Landkreis Ludwigshafen am Rhein und der Bayerischen Versicherungskammer München. Ca. 60 % der Gesamtkosten wurden aus Haushaltsmitteln der Gemeinde aufgebracht.

Das Feuerwehrhaus besteht aus sieben Einstellplätzen, einer Werkstatt, zwei Lagerräumen, einer Schlauchwaschanlage, der Einsatzzentrale, einem Bereitschaftsraum, einem Schulungsraum, einem Wasch- und Umkleideraum, dem Batterieraum, dem Atemschutzraum, einem Raum für den Wehrleiter und einer Küche. Im ersten Obergeschoß wurde eine Wohnung vorgesehen.

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Feuerlöschboot RPL7 kommt zum Fuhrpark

Vom Land Rheinland-Pfalz erhielt die Freiwillige Feuerwehr im September 1987 eine Flußfähre mit einer Tragfähigkeit von 120 Tonnen. In den folgenden zwei Jahren wurde diese Flußfähre durch das Land zu einem Feuerwehrmehrzweckboot umgebaut. Es dient dem Katastrophenschutz auf dem Rhein, auf der Strecke von Speyer bis Worms und ist ausgerüstet mit einem 32 kVA Notstromaggregat, einer TS 8/8 mit diversem Schlauchmaterial, Tauchpumpen verschiedener Größen und den notwendigen Funkgeräten. Zwei Wasserwerfer befinden sich neben dem Steuerstand. Im Bedarfsfall können auch Fahrzeuge (TLF oder RW) aufgenommen werden. Zwei Feuerwehrmänner besitzen das Feuerlöschbootpatent für die Strecke von Germersheim bis Worms und drei sind Inhaber des Patentes von Germersheim bis Wiesbaden.

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Altrip, Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Waldsee

Seit 1. Juli 2014 ist Altrip eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeide Waldsee. Somit ist die Feuerwehr Altrip nun der Verbandsgemeinde unterstellt. Im Dezember 2014 wurde für die Ortswehr Altrip ein Wehrführer und ein stellvertretender Wehrführer gewählt. Wehrleiter der Verbandsfeuerwehren (Altrip, Neuhofen, Otterstadt und Waldsee) ist Michael Jaspers (Otterstadt). Sein Stellvertreter ist Uwe-Peter Schreiner (Altrip).

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Fahrzeuge und Personal

Die Geräte und Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr werden laufend ergänzt bzw. erneuert. So erhielt die Feuerwehr im Jahr 2001 ein TSF-W, ein LF 8/6 und einen Einsatzleitwagen. Im Jahre 2009 wurde der Fuhrpark um ein MZF3 erweitert, dafür wurde ein SW1000 ausgemustert. 2014 gab es eine Ersatzbeschaffung für ein MTF.

Die Freiwillige Feuerwehr unter der Leitung des Wehrleiters Oliver Laible besteht z.Zt. aus 46 Feuerwehrmännern und wird jährlich zu ca. 60 Einsätzen gerufen, wobei die Mehrzahl der Einsätze Hilfeleistungen sind. Alle Feuerwehrmänner haben Funkmeldempfänger zur stillen Alarmierung.

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Kommandanten und Wehrleiter

vonbisNameZusatzinformationen
vor 1880Jakob Schneider X.
1880Jakob Hofacker II.
1881Jakob Schneider X.
1890Jakob Hofacker
18911905Ignatz Baumann
19051906Konrad Schweikert
19061910Valentin Schweikert
19101914Karl August Schneider
19141919Ignatz BaumannKriegsfeuerwehr
1919Karl August Schneider23.3.-27.4. plötzlich nach Mannheim übergesiedelt
1919Johann Heinrich Hauk27.4.-25.5. Jahreshauptversammlung
19191920Ludwig Wüst25.5.1919-13.5.1920
19201942Karl August Schneiderwieder zurück aus Mannheim
19421950Ferdinand Jacob
19501969Georg BaumannEhrenwehrleiter
19691996Gerhard KarlEhrenwehrleiter
19962009Klaus OrthEhrenwehrleiter
20092014Uwe-Peter Schreinerseit 2015 stell. Wehrleiter der Verbandsgemeinde Waldsee
2015bis heuteStefan Loebel

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